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Ich sehe was, was du nicht siehst

31. August bis 30. September 2007

   
   
Eröffnung: Freitag, 31. August 2007, 20 Uhr
   
     
 

Teilnehmende KünstlerInnen:

Ushijima Koutarou, *1978, lebt in Kyoto, Japan
Takamitsu Ohta, *1980, lebt in Kyoto, Japan
Niklas Lichti, *1980, lebt in Leipzig
Andreas Lorenschat, *1973, lebt in Karlsruhe
Göksel Yilmaz, *1980, lebt in Münster

 
   
   
 
 

 

     
 

Künstler machen dem Betrachter ein Angebot: Sie schaffen die Möglichkeit, an der Subjektivität Ihrer Wahrnehmung teilzuhaben.
Der Sehprozess selbst ist ebenso ein äußerst individueller, vom persönlichen und kulturellen Umfeld geprägter Vorgang. Auch faktisch vorhandenes wird von jedem Einzelnen verschieden auf- und wahrgenommen – niemand, weder Künstler noch Betrachter, sieht jemals genau das, was der andere sieht.
Die Ausstellung zeigt Positionen, die sich konkret mit der Sichtbarmachung von a priori Verborgenem und der Entstehung von Bildern in unseren Köpfen befassen.

 
 
 
 
Eröffnung, Freitag, 31. August
 

 

 
  Ushijima Koutarou  
 
 
 
 
 
 

Eingeladen sind mit Ushijima Koutarou und Takamitsu Ohta zwei japanische Künstler welche sich in raumbezogenen Arbeiten auf sehr unterschiedliche Weise mit ihrer Umgebung auseinenandersetzen. Während Koutarou emotionale Räume schafft, beschreibt Ohta ortsbezogene Phänomene.

 
 
     
  Takamitsu Ohta  
 
   
   
 

 
 
 
     
Niklas Lichti  
 
 
 
   
 

Niklas Lichtis Arbeiten fußen auf Überlegungen der Minimal Art zur Betrachtersituation. Er schafft einen Parcour ästhetischer Rezeptionsvorgänge, bei dem nur durch die Bemühung des Betrachters das eigentlich Abgebildete sichtbar wird.

   
     
Andreas Lorenschat  
 
 
 
 
 

Andreas Lorenschat läßt Dritte ein vom ihm nie öffentlich gezeigtes Video beschreiben. Diese unterschiedlichen Beschreibungen, als Laufschrift auf Displays präsentiert, lassen beim Betrachter spekulative Bilder über das ursprünglich Gesehene entstehen.

   
     
Göksel Yilmaz
 
 
 
 
 

 

In Göksel Yilmaz Videoarbeit „Hunter“ findet ein erwartetes Ereignis nicht statt.

   
   
   
 

Einladungskarte ©: Reinhild Kuhn | Rona Rangsch
Abbildungen
©: Reinhild Kuhn

Organisation: Reinhild Kuhn | Julian Faulhaber | Rona Rangsch

unterstützt durch: Sparkasse Dortmund, Kulturbüro der Stadt Dortmund