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J-Pop / G-Pop
Alltagskultur: Japan und Deutschland - ein bilaterales Ausstellungsprojekt

29. August bis 5. Oktober 2008

   
   
Eröffnung: Freitag, 29. August, 20 Uhr
Öffnungszeiten: Do - So, 16 - 19 Uhr

   
     
 

Teilnehmende KünstlerInnen:

Atsyoshi Hikida, Ayako Funada, Sasaoka Takashi, Yoshino Iida, Yuki Arisa

Patrick Borchers, Martin Brand, Julian Faulhaber, Rona Rangsch, Esther Rutenfranz,
Ulrike Stockhaus

   
   
 
 

 

     
 

Das Ausstellungsprojekt J-Pop/G-Pop organisiert von Sasaoka Takashi (CAS/Osaka) und Reinhild Kuhn (Künstlerhaus Dortmund) beschäftigt sich mit Fragen zur Alltagskultur in Japan und in Deutschland. Es sind fünf japanische und sechs deutsche Künstler eingeladen, ihre Arbeiten gemeinsam zunächst in Deutschland/Dortmund und dann in Japan/Osaka auszustellen.

Die inhaltliche Spannung der Arbeiten entwickelt sich unter anderem auch aus dem Nebeneinander der deutschen und japanischen Positionen. Bereits in der Titelgebung des Ausstellungspaares wurde dies deutlich: Pop ist im deutschen stark mit der Pop-Art konnotiert und Alltag wird überwiegend als soziologisches Phänomen verstanden, während die japanische Lesart viel mehr auf die Schönheit im Alltäglichen abhebt und Alltag vom Sakralen scheidet. Daher tauchen im Vorfeld Fragen auf wie beispielsweise:
Wieviel Einfluss hat Tradition auf die Alltagskultur? Und entwickelt sich nur im Bewusstsein der eigenen Kultur eine zeitgemäße künstlerische Haltung? Oder gibt es im Zuge der Globalisierung auf dem Feld der Kunst kaum noch spürbare kulturelle Unterschiede?
Sind also die Unterschiede zwischen den Kulturen mittlerweile bereits so gering geworden, dass Herkunft von Motiven und Inhalten, aber auch von Form und Stil nicht mehr genau definiert werden können?
Ist eine Herkunftsbestimmung generell für die Rezeption von Kunst relevant, oder sind große Bereiche der Kultur mittlerweile von einer universellen Sprache beherrscht?

Die Künstler reflektieren in ihren Arbeiten die Alltagskultur ihres Heimatlandes und zeigen auf, dass Pop-Kultur ein immer wieder neu zu füllender Begriff sein kann, denn Alltagsphänomene sind einer ständigen Entwicklung unterworfen und von unterschiedlicher Relevanz.

 
 
 
 
 

 

 
  Atsyoshi Hikida  
   
   
 
 

Resonance, Licht-/Sound-Installation, 2008

 
 
     
  Ayako Funada  
 
   
   
 

 

girls, 2008

 
 
     
Sasaoka Takashi  
 
 
 
   
 

REFLEX, LED-Projektion, 2008

   
     
  Yoshino Iida  
 
   
   
 

 

Asuka Sunderweg, 2008; Goken Yukari, 2008; Osu Akane 2007

 
 
     
Yuki Arisa  
 
 
 
   
 

Kids on sutra, Radiererdruck, 2008

   
     
Patrick Borchers  
 
 
 
 
 

Im Eifer des Gefechts. Block 6, Heimatexkurs, Details, Zeichnungen, 2007

 

     
Martin Brand  
 
 
 
   
 

Don't Stop the Music, single-channel video, 2008

   
     
Julian Faulhaber  
 
 
 
 
 

 

     
Rona Rangsch  
 
 
 
   
 

aus der Serie: yummie? - eine Studie deutscher Speiseästhetik, 2008

   
     
Esther Ruthenfranz  
 
 
 
 
 

21. Juni 2005, aus der Serie Tagesreste, DIN A4

 

     
Ulrike Stockhaus  
 
 
 
   
  showcases, Video, 2007/2008
   
   
   
 

Einladungskarte ©:
Abbildungen
©: die KünstlerInnen

Konzept und Organisation:
Sasaoka Takashi für CAS/Osaka, Reinhild Kuhn für das Künstlerhaus Dortmund

unterstützt durch: Japan Foundation, ifa, Sparkasse Dortmund, Kulturbüro der Stadt Dortmund